Das Schillerhaus Kahnsdorf
am Hainer See

Die antiken, noch im Original erhaltenen Holzdielen von 1686 betraten bereits Friedrich Schiller, Felix Mendelssohn Bartholdy und Theodor Körner. Schillers Leben nahm in dem Herrenhaus eine Wende zum Guten: 1785 traf er hier seinen späteren besten Freund und Mäzen Christian Gottfried Körner.

Über 300 Jahre später heißen wir Sie als Gäste unter dem gleichen Dach willkommen. Das Schillercafé als geschichtsträchtiges Gebäude ist heute eines der beliebtesten Ausflugsziele und Veranstaltungsorte des Leipziger Neuseenlandes geworden.

Und das mit Recht. Auf dem sonnigen Freisitz, mit Blick in den Garten und den Hainer See, kann man es sich bei Kaffee, hausgebackenem Kuchen und herzhaften Kleinigkeiten so richtig gut gehen lassen.

 

Zur Geschichte des Schillerhauses

Das Schillerhaus wurde vermutlich 1686 gebaut.

Friedrich Schiller war nie der Hausherr des ca. 300 qm großen Gebäudes. Aber hier traf er am 1. Juli 1785 auf seinen späteren besten Freund und Förderer Christian Gottfried Körner. 

Sie folgten beide einer Einladung des Gutsbesitzers und Gelehrten Johann Christian Ernesti, einem Professor für Theologie an der Leipziger Universität. 
Das Treffen in Kahnsdorf läutete in Schillers Leben eine Wende zum Guten ein und soll ihm zum Schreiben der "Ode an die Freude" bewogen haben. Noch heute erinnert eine Gedenktafel an die Begebenheit. 

Den beiden Häusern selbst war nicht immer ein so wohlwollendes Schicksal wie Schiller gegönnt. Die letzte Gutsbesitzerin Elisabeth Forker-Schubauer wurde mit der Besatzung durch die Sowjetunion enteignet und vertrieben. Während die Häuser nach dem Krieg als Zeichen des Feudalismus sogar gesprengt werden sollten, beschloss die SED-Kreisleitung bzw. deren Bauamt zumindest die teilweise Zerstörung, wie den Abriss des Turmes des Schillerhauses sowie das Versetzen sämtlicher Fenster. Dadurch wurde auch das Fachwerk massiv geschädigt. Während der DDR-Zeit diente es schließlich als Schule und Gemeindeamt. Der Wallgraben, der sich um das Gut streckte, wurde 1967 verfüllt, der Gutsteich trocknete aus.

Im Jahre 2009 kaufte die Leipziger Firma Mittelseen die leicht baufälligen Häuser und sanierte sie behutsam und unter den Augen des Denkmalschutzes. Unerwartet viele Farbschichten vergangener Jahrhunderte, alte Dielen und die Treppe kamen langsam zum Vorschein. Heute erstrahlen beide Häuser wieder in alter Pracht. 

Schillerhaus  & Café

Schillerhaus & Café

Das urige Schillercafé lädt zu frischgebackenem Kuchen, sowie verschiedenen Kaffeespezialtäten.

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